Baldur die Kante(Gardi)

Description:
Bio:

Geboren in einem kleinen Dorf namen Tarmenz, abgeschieden von großen Dörfern wuchs Baldur die Kante als Sohn einer Schmids auf. Er war ein eher stark gebauter kräftiger Knabe, der seine Gesundheit und Kraft der Ernährung seiner Mutter verdankte. Unwissend vom seinem zukünftigen Schicksal nahm er eine Beschützerarbeit mit 17 Jahren bei Orlan von Asgard, in der nächsten größeren Stadt Stadteck an. Sein Herr Orlan von Asgard, ein sehr gutmütiger und weiser Mann war Bürgermeister dieser Stadt und war in allen Bevölkerungsschichten sehr anerkannt.
Eines Abends, 15 Monate nach Baldurs Anstellung, traf sich sein Herr Orlan mit seinem Bruder in einer Taverne. Beide wollten ihren Erfolg in der politischen Diskussion um die Neuschaffung eines öffentlichen Lokus feiern, wurden jedoch von der Menge und Betrunkenheit des Pöbels überrascht. Nach kurzer Zeit konnten sie jedoch einen Sitzplatz in der versifften Taverne finden und Baldur und Orlans Bruder orderten ein Bier während Meister Orlan mit einem Salbeitee vorlieb nahm. Nach einer geschätzten halben Stunde suchte an dem Nebentisch der ansässige Lehrprofessor (ILS) Marcell von Paolem Streit und provozierte uns mit seinen multiplen Dimensionstheorien und diversen absurden (Stunden)Bildern, was uns auf vielen Ebenen verstörte. Wenig verstört jedoch antwortete sein Meister mit den weisen Worten seines Großvaters: “Wenn der eine nicht will, können zwei nicht miteinander streiten”. Scheinbar war das nur ein Vorwand auf den Marcell von Paolem gewartet hatte und er startete einen Frontalunterricht/Angriff auf seinen Meister. Orlans mächtiger Oberarm blockte den vorhersehbaren Angriff des Professors, konnte aber nicht das Wurfmesser, das von einem Zögling des Lehrprofessors geworfen wurde, sehen, bis es ihn in die Schädeldecke traf. Unverzüglich stürzte Orlan zu Boden und verlor das Bewusstsein. Baldur versuchte seinem Herrn zu Hilfe zu eilen wurde aber aber von den zwei unbarmherzigen Zöglingen des Professors zurückgehalten und verlor durch einen Schlag auf den Hinterkopf mit einem Bierkrug ebenfalls das Bewusstsein. Als Baldur wieder seine Situation realisierte hatte der Wirt schon nach den nächsten Wachen und einer medizinischen Hilfe gerufen. Unglücklicherweise konnte der ansässige asylbeantragende Medizinmann Abahatchikrismou mit seinen Zaubersprüchen die Wunde nicht heilen und sein Meister verstarb an einer unstoppbaren Blutung. Baldur verlor, durch den Schlag auf seinen Schädel und durch den Schock beim Aufwachen seine ersten toten Menschen zu sehen, seine Erinnerung. Durch diesen Zwischenfall schottete Baldur sich von seinem Umfeld ab, welches seine Amnesie nicht verstehen konnte. Sein neuer Herr war ein Tyrann, der seinen Reichtum nutzte um die Position als Bürgermeister zu erhalten und missbrauchen. Frustriert durch seine Unwissen über sich selbst und sinnlose tyrannischen Aufgaben seines Meisters mit Gewalt Steuern zu kassieren brachten ihn zu einer endgültigen Entscheidung. Sein Zweifel an der Existenz eines Gottes wuchs und seine Entscheidung auf Reisen zu gehen um auf andere Gedanken zu kommen wuchs von Tag zu Tag an denen er moralisch verwerfliche Arbeiten erledigte. Schlussendlich kündigte er seine Anstellung und machte sich mit der Ausrüstung, die sein Vater in der Schmiede für ihn und seine Beschützeranstellung angefertigt hatte, auf Reisen.
Es sollte erst noch 2 Jahre dauern bis sich Baldur wieder mit der Gesellschaft anderer Menschen anfreunden konnte, von jener Gruppen von Jägern er zuerst Gardi genannt wurde, da er durch jene Amnesie jeglichen Bezug zu seinem alten Namen verloren hatte.

Baldur die Kante(Gardi)

Bücher aus St. Gallen MisterJason liliumomuilil