Bücher aus St. Gallen

Angriff auf Eslarn

Mitten in der Nacht werden die Schattenjäger von lautem Geschrei und Brandgeruch geweckt. Vermummte Gestalten dringen in das Wirtshaus, in dem die Gefährten übernachtet hatten, ein und bekämpfen die Jäger. Während des Kampfes fängt die Taverne Feuer, wodurch der Gruppe der Weg ins Erdgeschoss versperrt wird. Durch ein Fenster fliehen sie in eine Gasse, wo sie sich weiteren Gegnern stellen müssen. Nach diesem Kampf erhalten sie erstmals Gelegenheit ihre Feinde zu betrachen. Die weiten Mäntel und finsteren Kapuzen verdeckten die zerfallenen Gesichter und die von Maden zerfressenen Körper. Trotz der Verwesung sind diese, laut Pater Anderson von einem Nekromanten kontrollierten, Untoten sehr gelenkig und schnell. Die inzwischen schon stark verwundeten Gefährten sehen sich einer starken Übermacht gegenüber und ziehen sich aus Eslarn zurück. In den Feldern die das Dorf umgeben finden sie Spuren die zu einem schwarzen, von kreisförmig verbrannter Erde umgebenen Pentagramm führen. Anscheinend diente dieser Platz dem Nekromanten zur Beschwörung seiner Armee. Sich an die schwindende Hoffnung klammernd, die Wächter der Faust-Gesellschaft hätten diesen Angriff überlebt, kehren die Schattenjäger in das brennende Dorf zurück. Diese Hoffnung erfüllt sich, Händler Lawrence und seine Kinder haben mitsamt einem Großteil ihrer Wächter überlebt.
Von diesen erhalten die Jäger einige Tränke um den Kampf in die Kirche, welche von Anderson als Ziel des Angriffes vermutet wird, zu tragen. Dort treffen die Gefährten auf weitere Untote und ihren Meister, dieser nimmt das in der Abtei gefundene Buch aus den toten Armen des örtlichen Priesters, schlägt es auf und flüchtet anschließend unter dem Ausruf “Scheiße, schon wieder das falsche Buch” aus der Kirche. Die Schattenjäger können nur noch einen Zirkel verbrannter Erde finden, von dem aus sich der Nekromant wegteleportiert hat.

Mit dem Nekromanten verschwinden auch seine Diener und ihre Waffen. Am nächsten Tag helfen die Schattenjäger bei der Bestattung der vielen Toten, das Dorf wurde fast vollständig ausradiert. Die Helden machen sich zusammen mit Lawrence und seinen Bewachern auf nach Winterthal um das Blutbad zu melden und um Unterstützung zu suchen.

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